Militärgeographie und militärisches Geowesen

in Österreich der letzten 300 Jahre.

Das k.u.k. Militärgeographische Institut (MGI) wurde im Jahr 1839 aus verschiedenen Vorläuferorganisationen zusammengeschlossen und in Wien neu gegründet. Das MGI erstellte hochqualitative Landkarten für militärische und zivile Einsatzwecke. 1923 gingen die Agenden zum zivilen „Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen“ über. 1955 wurde die Militärgeographie zunächst im Bundeskanzleramt und dann wieder im Verteidigungsministerium eingerichtet. Das heutige Institut für Militärisches Geowesen wurde 1997 in eine Abteilung der Landesverteidigungsakademie umgewandelt und ist seit 2017 dem Kommando Führungsunterstützung & Cyber Defence zugeordnet.

Das SWGM verfügt in seiner Sammlung über eine sehr große Anzahl an militärischen und zivilen Landkarten aus der ganzen Welt, aus vielen Zeitepochen im Original, als Faxsimile oder auch in elektronischer Form. Darunter befinden sich auch viele Lagekarten und Skizzen aus militärischen Einsätzen  aus den letzten 300 Jahren

Die verschiedenen Varianten der Österreichischen Militärkarte (ÖMK) des Bundesheeres sind im Original und weitgehend komplett vorhanden.